Das Revival der PopUps – ernsthaft?!

In PopUps einen Newsletter anzubieten oder um Likes zu bitten, ist sehr beliebt geworden. 3 Regeln, wie du PopUps sinnvoll einsetzt – ohne zu nerven. 🙂


  • - aktualisiert am 25. Januar 2019
  • 34 Kommentare
  • Lesezeit: 5 Minuten

Weißt du noch, frĂŒher? Vor ungefĂ€hr 15 Jahren?

Als ich damals anfing, meine ersten Webseiten online zu stellen, gab es noch keine Blogsysteme wie Blogger oder WordPress. Fast jeder hatte ein MySpace-Profil, und wer darĂŒber hinaus eine Homepage haben wollte, ging entweder zu Beepworld ( 😀 ) oder codete sie sich selber.
Das tat ich auch, und damals war es sehr verbreitet, einen Freehoster zu nutzen, also kostenlosen Webspace. Funpic war beispielsweise sehr populÀr.

Das Crux mit der PopUp-Werbung

Da aber bekanntlich vieles kostenlos ist, aber nichts umsonst, hatten die meisten dieser Freehoster einen entscheidenden Nachteil: Werbung. In der Regel in Form von PopUps, die sich beim Aufrufen der Webseite ĂŒber fast den ganzen Bildschirm legten (die waren damals ja auch noch kleiner!).
Adblocker waren damals noch nicht so verbreitet, sodass die Besucher reihenweise genervt waren von den allgegenwĂ€rtigen PopUps und so manche Seite fluchtartig wieder verließen, ohne sie ĂŒberhaupt nĂ€her betrachtet zu haben.

Das fiel natĂŒrlich auf. Dankenswerterweise setzte sich dann nach und nach die Erkenntnis durch, dass PopUps unglaublich nervtötend sind (ungefĂ€hr genauso schlimm wie im Hintergrund einer Webseite dudelnde Midi-Musik, die sich nicht ausschalten lĂ€sst).

Ruhe im Karton

Ein Trend setzte ein, nĂ€mlich ein paar wenige Euro fĂŒr Webspace zu investieren und dafĂŒr eine werbefreie Webseite anbieten zu können. Herrlich.

AllmĂ€hlich kamen Blogs auf. Wie es bei MyBlog mit Werbung aussah, weiß ich gar nicht mehr, aber spĂ€testens mit Blogger / Blogspot und wordpress.com brachen die Zeiten der kostenlosen, fremdgehosteten Blogsysteme an – ganz ohne PopUp-Werbung. Die selbstgehosteten Blogs hatten das Problem natĂŒrlich nach wie vor nicht.

Eine goldene Ära im Internet brach an und es hĂ€tte alles so schön sein können. 🙂

… aber dann kamen sie wieder.

Tja… und dann? Ich weiß gar nicht, wann genau es begann, aber spĂ€testens 2014 ploppten sie wieder allĂŒberall auf: PopUps, bzw. Lightbox-Fensterchen. Lightboxen sehen so Ă€hnlich aus wie PopUps, sie bleiben allerdings im gleichen Browserfenster und dunkeln dabei typischerweise den Hintergrund der Webseite ab. Der Einfachheit halber spreche ich im Folgenden immer von PopUps, auch wenn es teilweise Lightbox-Layer sind.

Also, PopUps allerorten.
Urgh.

Allerdings sind sie jetzt kein notwendiges Übel mehr, dass ein Blogger zĂ€hneknirschend fĂŒr kostenlosen Webspace in Kauf genommen hĂ€tte. Nein, mit voller Absicht werden diese Dinger mittlerweile eingebaut, und zwar vom Blogger selber. Und diesmal werben sie auch nicht fĂŒr irgendeinen Inserenten – sondern fĂŒr den Blog selbst:

  • Entweder ist es nĂ€mlich die Like-Box von facebook, mit der um ein „GefĂ€llt mir“ gebettelt wird…
  • oder man soll sich fĂŒr den Newsletter des Blogs eintragen.

Leute… ernsthaft?

Wenn ich einen Blog aufrufe und mir schon nach wenigen Augenblicken ein PopUp entgegen springt, ist das fĂŒr mich ein Grund, die Seite ganz flott wieder zu verlassen.

Warum PopUps nerven

Stell dir vor, du stehst im Supermarkt vor dem Regal mit den SĂŒĂŸigkeiten und studierst gerade das Sortiment. Die Schokokekse sehen lecker aus und du streckst deine Hand aus, um dir eine Packung zu neh- BÄMM! In dem Moment springt plötzlich ein Clown direkt vor deine Nase! „NIMM DOCH KEKSE!!“, kreischt er, und hĂŒpft wild mit dem Armen wedelnd vor dir auf und ab. Von der Auslage siehst du ĂŒberhaupt nichts mehr und du fĂŒhlst dich schlagartig unwohl, weil dir der komische Clown viel zu dicht auf die Pelle rĂŒckt.
Was passiert? – Du trittst schleunigst den RĂŒckzug an und kaufst dir deine Kekse stattdessen lieber in Ruhe beim Tante Emma-Laden um die Ecke.

Ziemlich genau so fĂŒhlen sich PopUps an.

Sie sind aufdringlich. Sie unterbrechen mich ungefragt in dem, was ich eigentlich gerade tun wollte. Und oft haben sie diesen schalen Beigeschmack von Like-Bettelei.

Kann ich PopUps trotzdem sinnvoll einsetzen?

Das war jetzt sehr viel Gemecker von mir. 😉
Und ja, ich stehe PopUps durchaus kritisch gegenĂŒber. Trotzdem mĂŒssen die Dinger nicht per se schlecht sein – es kommt darauf an, wie du sie verwendest.

TatsĂ€chlich lĂ€sst sich durch solche Call to Action-PopUps nĂ€mlich die Conversion Rate in die Höhe treiben, sprich die Anzahl der Besucher, die dann eben liken oder abonnieren. Das ist natĂŒrlich eine feine Sache.

Dabei solltest du jedoch immer an dein VerhĂ€ltnis zu deinen Lesern denken: willst du ihnen unbedingt irgendetwas aufzwingen, was sie eigentlich gar nicht wollen? Oder willst du lieber etwas anbieten, was fĂŒr euch beide eine Win-Win-Situation ergibt (beispielsweise ein Newsletter-Abonnent fĂŒr dich, hilfreiche Newsletter-Inhalte fĂŒr deinen Leser)? – Dass du mittelfristig mit letzterem erfolgreicher sein wirst, liegt auf der Hand.

Daher solltest du die folgenden drei Regeln beherzigen:

Regel 1: Bloß kein PopUp beim Betreten einer Seite.

Wenn ein Besucher gerade auf deinem Blog gelandet ist, solltest du ihn tunlichst freundlich empfangen und alles daran setzen, dass er sich wohlfĂŒhlt und bleibt. Dass er sich festliest, dass er scrollt, dass er klickt, dass er kommentiert. Jetzt rate mal, was passiert, wenn du ihm nach ein paar Sekunden ein PopUp vor die Birne knallst. You got it.

Hinzu kommt, dass eine Like-Box nach wenigen Augenblicken herzlich sinnbefreit ist – schließlich hatte dein armer Leser ja ĂŒberhaupt keine Chance, sich dein Blog anzusehen. Warum also sollte er es liken…?

Ein geeignetes Plugin lĂ€sst sich so einstellen, dass das PopUp erst dann aufploppt, wenn jemand deine Seite gerade verlassen will. Im Fachjargon nennt sich das dann ĂŒbrigens Exit Intent PopUp.

Regel 2: Nerv nicht dauernd damit.

Stammleser sind großartig. Das sind die Leute, die immer wieder kommen, die fast alle deine Artikel lesen, die hĂ€ufig kommentieren und zu denen du so im Laufe der Zeit eine Beziehung aufbaust. 5 Stammleser sind fĂŒr deinen Blog viel, viel wertvoller als 50 Besucher, die nur einmal ĂŒber die Google-Suche vorbeikommen und alsbald auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Demzufolge solltest du diese Leser – die tatsĂ€chlich Fans von deiner Seite sind – also nicht vergraulen. Und das tust du, wenn du ihnen Tag fĂŒr Tag so ein PopUp vor die Nase setzt und sie es jedesmal wegklicken mĂŒssen. Das machen sie vielleicht dreimal, viermal… und danach hast du bald einen Stammleser weniger.

Achte darauf, dass dein PopUp nicht bei jedem Browseraufruf angezeigt wird, sondern sich durch Cookies merkt, wenn es jemand schon mal weggeklickt hatte, und dann erstmal Ruhe gibt.

3 goldene Regeln fĂŒr PopUps auf deinem Blog: Klick um zu Tweeten

Regel 3: Bettel nicht.

Wenn ich einen Newsletter abonniere, habe ich etwas davon. Ich verpasse keine BeitrĂ€ge mehr, lerne den Blogger nĂ€her kennen und vielleicht erhalte ich auch exklusive Inhalte, die es so im Blog nicht gibt. Es lohnt sich fĂŒr mich als Leser also, diesem PopUp meine Emailadresse anzuvertrauen.

Was habe ich hingegen davon, eine facebook-Seite zu liken? Herzlich wenig. Ehrlicherweise muss man ja zugeben, dass die meisten Fanseiten nicht allzu doll gepflegt sind, sodass ich mehr davon habe, den Blog ĂŒber feedly oder Bloglovin‘ zu abonnieren. Der Like auf facebook entspricht dann mehr einem generellen Danke fĂŒr die Inhalte eines Blogs. Und dieses Danke gebe ich, wann ich will. Gerne ĂŒber eine entsprechende Box in der Sidebar – aber nicht auf Kommando, nur weil mir so ein PopUp ins Gesicht springt.

Mit einem PopUp um Likes förmlich zu betteln, lĂ€sst dein Blog in einem merkwĂŒrdigen Licht erscheinen. Hast du das wirklich nötig?

Wenn du diese drei Punkte berĂŒcksichtigst, können PopUps tatsĂ€chlich sinnvoll sein.

Fazit
PopUps haben das Zeug dazu, deine Conversion ordentlich anzukurbeln – oder deine Leser ebenso grĂŒndlich zu vergraulen.
Setze sie also, wenn ĂŒberhaupt, nur mit Bedacht ein und halte dich an 3 Regeln:

  1. am besten nur als Exit Intent-Lösung
  2. nicht bei jedem Seitenaufruf
  3. nicht um Likes betteln

Was hĂ€ltst du von solchen PopUps? Nerven sie dich, oder trĂ€gst du dich darĂŒber gerne fĂŒr einen Newsletter oder Ähnliches ein?
Verwendest du vielleicht selber PopUps? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Wie immer bin ich neugierig auf deine Meinung! 🙂

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    Kommentare

  1. Hans am 18. Dezember 2014 um 21:47:

    Hallo neontrauma,
    ich habe VerstĂ€ndnis, wenn ein Web-Dienst sich seinen Service (kostenloser Webspace u.Ă€.) finanzieren muss/will. Aber grundsĂ€tzlich gehen fĂŒr mich popups gar nicht. Und schon gar nicht, wenn da gebeten wird, den News-Letter zu bestellen, oder einen „zum Freund zu haben“. Ich find die Aufforderei per Text in jedem Beitrag manchmal schon nervig. Ein Blog oder Eine andere Seite kann noch so gut sein,wenn es da die popups gibt, bin ich weg und der Blog aus meinen Lesezeichen.
    HG Hans

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:01:

      Jap… wobei Webspace mittlerweile so gĂŒnstig ist, dass dieses „es ist ja nur ein Hobby, fĂŒr das ich nicht teures Geld ausgeben will“ auch keine Ausrede mehr ist fĂŒr Werbeeinblendungen.

  2. Lilly's Frauchen am 18. Dezember 2014 um 22:20:

    Vielen Dank fĂŒr den herrlichen und informativen Beitrag. Mir springen in letzter Zeit auch eindeutig zu viele Newsletter-PopUps ins Gesicht und das in den ersten zwei Sekunden – lĂ€nger bin ich dann in der Regel auch nicht auf dem Blog! Ich finde diese Dinger ganz furchtbar und ein Newsletterfreund bin ich ehrlich gesagt auch nicht … 😉

    Liebste GrĂŒĂŸe

  3. Nyxx am 18. Dezember 2014 um 22:30:

    oh je, Pop-Ups. Ich mochte die noch nie und das wird sich auch nicht Àndern.
    Wie Du schreibst: wenn ich eine Seite gerade erst aufrufe, und dann gleich „LIKE MICH BEI FACEBOOK“ oder „ABONNIERE UNSEREN NEWSLETTER!“ (und ich fĂŒhle mich in der Tat quasi angeschrieen…) aufpoppt… Wo war doch gleich das X um die Seite zu verlassen? Wie soll ich wissen, ob sich ein Like oder ein Abo lohnt, wenn ich die verdammte Seite noch nicht mal zu Gesicht bekommen hab??
    Neulich hatte ich auf einem Blog den Fall, dass ich gemĂŒtlich einen Artikel gelesen hab und *plopp* PopUp. *argh* Hat das genervt!
    Ich finde PopUps einfach gar keine Option. Auch nicht zum Schluß. Sie nerven einfach immer. XD
    LG Nyxx

    PS: Was ich viel besser finde, ist das „Reinfahr“-Fenster bei Dir, dass mir am Ende der Seite „Auch spannend“ anbietet. Da bin ich ja schon fertig mit lesen und eher geneigt, noch weiter zu schauen. Und es ist unaufdringlich am Rand, fĂ€llt eigentlich nur auf, weil es sich halt so reinfĂ€hrt (ich weiß nicht, wie ich das anders beschrieben soll XD)

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:02:

      Genau – ich will mir eine Seite doch erstmal in Ruhe angucken können, bevor ich sie eventuell like. Und nicht erst auf „GefĂ€llt mir“ drĂŒcken mĂŒssen, um den Inhalt zu sehen… das ist echt schrĂ€g.

  4. Thomas am 18. Dezember 2014 um 23:12:

    Nabend,

    Den Beitrag unterschreibe ich zu 100 Prozent. Die Bettel-PopUps-Layer gehen mir inzwischen ganz gehörig auf den Senkel.

    Das habe ich letztens auch mal in so einer Besser-Bloggen-Facebook-Gruppe geĂ€ußert… hauaha… da sind aber direkt irgendwelche Content-Berater-NewMedia-Schlipse eskaliert.

    Das wĂ€re der letzte Schrei, total klasse und wĂŒrde ja so erfolgreich sein. Auf meine RĂŒckfrage, wie viele Leser denn davon wohl vertrieben werden konnte aber keiner eine Antwort geben.

    Solange es weiter in den Top-Ten-Tipps der allwissenden MachDeinenBlogTotalErfolgreich-Schreiber auftaucht, werden wir wohl damit leben mĂŒssen.

    Ich selber verlasse mittlerweile schlagartig jeden Blog, wo mir das Lesen durch so was vermiest wird. Da freut man sich, wie Du schon schriebst, dass diese dĂ€mlichen Werbe-PopUps weg sind und jetzt bauen sich Seitenbetreiber freiwillig so eine LesehĂŒrde ein. Das ist doch total Banane!

    Diese Lösung mit dem Exit Intend, ist in meinen Augen die einzige, die man akzeptieren kann, wenn man schom rum betteln muss.

    LG Thomas

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:08:

      Ich kann mir schon vorstellen, dass man mit so einem PopUp mehr Likes oder Abonnenten abgreifen kann, als wenn die entsprechende Option eher ruhig irgendwo in der Sidebar untergebracht ist. Aber das ist so aufdringlich, dass ich mich damit echt unwohl fĂŒhlen wĂŒrde. Ich will meinen Lesern doch nicht irgendetwas aufschwatzen, was sie eigentlich gar nicht wollen. Ich freue mich total ĂŒber neue Abonnenten und Follower, weil das einfach ein Zeichen ist, dass jemandem mein Blog gefĂ€llt und er interessiert ist an dem, was ich hier so fabriziere. Das bedeutet mir viel mehr, als wenn ich jemandem einfach so lange auf den Senkel gehe, bis er mit einem „Na gut…“ dann halt so ein PopUp anklickt.

  5. Luisa am 19. Dezember 2014 um 0:12:

    Ich persönlich mag PopUps auch nicht. Aufgrund des großen Hypes teste ich mich da gerade auch aus. Beim Newsletter-PopUp hatte ich den Eindruck, dass es nicht viel bringt. Am meisten convertet die Option-Box unter den Artikeln. Ich habe dieses PopUp deshalb wieder deaktiviert.

    DafĂŒr ist die Facebook PopUp, das nach einer gewissen schollere am unteren rechten Bildschirmrand erscheint ziemlich erfolgreich (Wie dein: auch spannend). Das macht sich wirklich bemerkbar.

    Da ĂŒber die HĂ€lfte meiner Leser mobil auf meinen Blog kommen, sehen sie die Sidebar gar nicht. Alles, was ich dort platziere ist also, wenn ĂŒberhaupt, nur fĂŒr diejenigen relevant, die vorm Rechner sitzen.

    Auf die Absprungrate scheinen die PopUps keinerlei Einfluss zu haben. Zumindest habe ich keinen bemerkt.

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:11:

      Ja, diese dezente Variante einer Boxeinblendung mag ich auch wesentlich lieber. Mit welchem Plugin hast du die fb-Box bei dir umgesetzt?

      Die mobile Ansicht ist tatsĂ€chlich nochmal ein Kapitel fĂŒr sich. Wenn ich vom Handy aus auf einem Blog lese, will ich tatsĂ€chlich nur das – den Artikel lese. Da nervt es mich total, wenn sich zum Beispiel am oberen Bildschirmrand ein Layer fĂŒr ein Newsletter-Abo reinschiebt, der dann auch beim Scrollen da oben kleben bleibt und Platz wegnimmt.

  6. Petra am 19. Dezember 2014 um 10:23:

    Kann mich allen anderen nur anschließen: PopUps sind absolut nervig. Mag sie weder auf meiner, noch auf andern Seiten. Was mich aber interessieren wĂŒrde ist, welches Plugin du fĂŒr deine Einblendung nutzt?! 😉

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:12:

      Das ist kein eigenstĂ€ndiges Plugin, sondern ein Feature, was in meinem Theme (SimpleMag) schon verbaut war. 🙂

  7. Nicole am 19. Dezember 2014 um 17:44:

    Ich bekomme momentan vor allem diese Facebook-Pop Ups zu Gesicht, die ich immer total entnervt wegklicke und dann auch sofort die Seite verlasse. Nicht mit mir, Freundchen. Es gibt nichts Nervigeres als Pop Ups (und automatische Hintergrundmusik…)! Dein „Auch Spannend“-KĂ€stchen dagegen find ich zum Beispiel richtig sĂŒĂŸ, sowas ist dezent und nervt nicht 🙂

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Nicole

  8. Jessica am 19. Dezember 2014 um 22:18:

    Gerade heute war ich wieder viel in Blogs unterwegs und hatte eine extrem schlechte Wahl getroffen – gefĂŒhlt bei 90% hatte ich diese nervtödenden Popups.
    Ich glaube die schimpfen sich auch Modal Popups. Nach meinem Rant auf Twitter heute hatte ich auch vor, einen Beitrag darĂŒber vorzubereiten, aber du hast das schon echt gut beschrieben! Statt einem Clown dachte ich an einen Samba tanzenden, kreischenden Affen im Baströckchen 😉
    Ich wĂŒrde mir auch echt wĂŒnschen, wenn diese Unart wieder verschwindet. Wenn mir sowas entgegen springt, gibts von mit einfach kein Like und keine Newsletteranmeldung, das ist dann mein Protest.

    LG, Jessica

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:15:

      Wenn genĂŒgend Leute darĂŒber bloggen und twittern, wie nervig die Dinger sind, verschwinden sie hoffentlich mit der Zeit wieder… das Bild mit dem Affen hat auch was. 😀

  9. Lisa K am 19. Dezember 2014 um 22:45:

    Ich hasse diese Pop ups…
    Ich will keine Newsletter von nem Blog, ich hab ihn ja im Bloglovin Feed… Wenn ich ihn auf Facebook liken will, such ich mir die Verlinkung zum Profil, selbiges gilt fĂŒr Instagram und co.
    Ich mach auch diese Werbefenster die rechts unten oft auftauchen und dann beim scrollen mitwandern nicht. Die lenken ab und ich meine immer ich bekomm grad ne Mail oder so 😉
    Du verwendest so was Ă€hnliches auch hab ich gelesen, bei mir am das jetzt aber nur ganz am Ende der Seite soweit scroll ich gar nie runter 😉
    Was ich auch ganz schlimm finde ist es, wenn man bei den Kommentaren einen Newsletter abonieren kann und der Haken automatisch gesetzt ist. :/

    • Anne am 20. Dezember 2014 um 10:20:

      Newsletter und die automatische Email-Benachrichtigung bei neuen BeitrĂ€gen sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Meinen Newsletter zum Beispiel schicke ich einmal die Woche raus, und da finden sich dann etliche Inhalte, die so nicht im Blog auftauchen. Ich versuche halt, auf jedem Kanal (Newsletter, fb, Twitter, Pinterest, …) etwas anderes Inhalte zu teilen (sowohl eigene, als auch Shares von anderen), damit es nicht ĂŒberall das Gleiche ist.

      Wenn ich mich nicht irre, ist es in Deutschland rechtlich gar nicht erlaubt, dass das HĂ€kchen fĂŒr ein Abonnement schon gesetzt ist (Opt-Out nennt sich das). Stattdessen muss das als Opt-In geregelt sein, d.h. das HĂ€kchen muss explizit gesetzt werden und dann muss man erst in einer Mail einen BestĂ€tigungslink anklicken, dass man den Newsletter tatsĂ€chlich bekommen möchte. Sonst könnte man ja einfach eine fremde Emailadresse eintragen…

  10. Evy am 20. Dezember 2014 um 10:28:

    Ich mag die Teile nich 🙂

  11. Flashbash am 21. Dezember 2014 um 20:26:

    DafĂŒr dass die Dinger niemand mag, funktionieren sie aber erstaunlich gut, wenn man dafĂŒr zwischen 49 und 499 Tacken im Jahr verlangen kann.

    Ich protestiere aber auch durch bewusstes Nicht-Liken, habe immer noch die Hoffnung, dass das etwas bringt, wenn das genug Leute tun!

  12. Sarah am 22. Dezember 2014 um 0:24:

    Oh, ich kann die Dinger nicht ausstehen. Egal in welcher Form, ob zu Beginn des Besuchs oder am Ende. Ich finde das einfach nur nervig. Am „liebsten“ auch noch auf dem Handy oder Tablet, wo man die Teile gar nicht mehr weg geklickt bekommt 😉

  13. Lady Stil am 22. Dezember 2014 um 13:36:

    Hallo Anne,
    vor einem Monat ca. hab ich meinen ganzen PC nach einem,
    sich irgendwie eingeschlichenen „Virus“ durchsucht, der meinem PC keine
    Luft gelassen hat mal was fĂŒr mich zu tun, sondern er stĂ€ndig damit beschĂ€ftigt war OBEN, UNTEN, RECHTS und LINKS Pop Up Fenster zu öffnen!
    Ich hab die Krise gekriegt, ach, was die Vollkrise!
    Tagelang hab ich ihn durchforstet und dann irgendwann so einen lÀstigen
    Rocket Tab entdeckt! Als ich den gelöscht hatte, war Ruhe im Karton!

    Ich sag Dir, wenn ich irgendwo Pop Ups sehe, verlasse ich die Seite binnen
    einer Millionsten Sekunde! ;-))))))))

    Liebe Anne,
    ich wĂŒnsche Dir und Deiner Familie wunderschöne, entspannte
    Weihnachtstage und einen guten Rutsch!
    Schöne GrĂŒĂŸe,
    Moni

    • Anne am 22. Dezember 2014 um 22:57:

      Puh, da hattest du dann ja auch erstmal eine richtige Überdosis an PopUps erwischt. 😉

  14. TrÀnenherz am 24. Dezember 2014 um 3:19:

    Ach du schreibst mir direkt aus dem Herzen… 😀

  15. Call to action - Der PopUp Derwisch im Wald... - Reisen-Fotografie.de am 29. Dezember 2014 um 12:56:

    […] Das Revival der PopUps von Anne (Neontrauma.de) […]

  16. Mein Protest gegen Modal Popups - luminuu am 1. Januar 2015 um 22:23:

    […] PPS: Mein Post wurde inspiriert von Anne von neontrauma.de, die bereits kĂŒrzlich ĂŒber Modal Popups bloggte. […]

  17. Astrid am 2. Januar 2015 um 9:50:

    Puh, da muss ich dir recht geben – ein Pop-Up am Anfang der Seite, bevor man sich ĂŒberhaupt irgendetwas angeschaut hat, mach irgendwie keinen Sinn. Bei den Facebook-Seiten der Blogs, die ich geliked habe (und meiner eigenen) habe ich aber zum GlĂŒck eine andere Erfahrung gemacht als du – die wurden und werden eigentlich immer aktualisiert und mit den neuesten Blog-BeitrĂ€gen versehen. Trotzdem folge ich auch lieber ĂŒber Bloglovin, weil ich mir dann gezielt per App in der Bahn die neuen BeitrĂ€ge ansehen kann.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Astrid

  18. Steffi am 5. Januar 2015 um 21:10:

    Gut, dass du das mal ansprichst. Ich hatte das jetzt auch drei- bis viermal und war total entgeistert, dass es sowas auf Blogs gibt. Ich fĂŒhle mich genervt und bedrĂ€ngt. Habe dann auch ĂŒberlegt, den Blog nicht mehr zu lesen.
    Dein Pop-Up ganz unten finde ich ok, auch wenn ich gar nicht so weit runter gescrollt hatte.
    LG Steffi

  19. Jenni/Fynni am 25. Januar 2015 um 14:27:

    Liebe Anne, du sprichst mir aus der Seele! Es nervt mich jedes Mal wieder, wenn ich einen neuen Blog finde und direkt erstmal das Popup „LIKE MICH AUF FACEBOOK!!!!!!!!111“ aufploppt. Und selbst WENN ich dann auf LIKE drĂŒcke… beim nĂ€chsten Besuch KOMMT DER MIST WIEDER! Das hat mich schon mehrmals dazu gebracht, den Blog einfach nicht mehr zu lesen. Es nervt… Daher alle Daumen hoch fĂŒr diesen Post! 😉

    (Und yay, Beepworld! Ich krieg heute noch die Newsletter XD)

  20. Kato am 25. Januar 2015 um 19:15:

    Ohja, ich unterschreibe deine Meckerei voll! 😀 Wenn nach einer Sekunde auf dem Blog gleich eine Facebook-Like-Box aufploppt, like ich aus Prinzip nicht. Bei einem schön designten Blog sollten die Social Media Links ja eh gut sichtbar sein. Meine LeserInnen sollten sich freiwillig dazu entscheiden, mich zu abonnieren. Liebe GrĂŒĂŸe und vielen Dank fĂŒr deine hilfreichen Tipps!

  21. der punktemann oder das frauchen am 25. Januar 2015 um 20:34:

    Dein Blog ist wunderbar informativ und ich habe hier schon öfter gestöbert und Hilfe gefunden…und jetzt neu entdeckt ĂŒber BloggerLounge 🙂

    Viele liebe gepunktete GrĂŒĂŸe
    Katharina&Milo

  22. Rea am 10. Februar 2015 um 22:22:

    Super Beitrag. Ärgere mich grade auch wieder ĂŒber den MĂŒll – und das sogar von Bloggern, denen ich wesentlich mehr Hirn zugetraut habe! Unfassbar. BRRRR.

  23. Katarina am 12. Februar 2015 um 16:58:

    Ich wiederum finde diese Popups solange ich sie im Bedarfsfall schnell wegklicken kann, gar nicht schlimm. Ich finde Captchas deutlich nerviger!

  24. Shukon am 6. Juni 2015 um 14:54:

    Hachja,
    diese tollen – aber wirklich extrem tollen Newsletter die einem binnen nach 5 Sekunden, beim ersten mal betreten einer Seite ins Gesicht geklatscht werden. Das ist genau so ĂŒberraschend, als wenn ich wem – spontan eine Torte ins Gesicht klatsche, wobei ich letzteres begrĂŒĂŸen wĂŒrde ;).

    Durch meinen Beruf bzw. durch die Ausbildung die ich mache – bin ich sehr, sehr aber wirklich sehr, sehr, sehr, sehr oft – mit solchen Blogs in Kontakt geraten, ob ich das will oder nicht. Affenblog, Björn Tantau – sind beides Blogs, wo solche Popups vorkommen, die auch anscheinend von denen empfohlen werden. Ich weiß nicht wieso die alle darauf abfahren, weil wirklich extrem viele neue Likes – EintrĂ€ge bringen die Dinger nicht, sonst wĂŒrde man ja auch mal Statistiken veröffentlichen?!? Hat man schon mal irgendwelche Statistiken gesehen? Vermutlich nicht, weil einem dann wohl klar wird, wie hoch die Absprungrate ist. Also wie viel Besucher die Seite sofort wieder verlassen.

    Ich persönlich, verlasse diese Seiten sofort wieder, wenn ich privat unterwegs bin. Auf der Arbeit darf es mich nicht stören xD. Aber Zuhause bekomme ich dann doch extrem die Krise, vor alle es gibt ja dann nicht nur eine Variante von den Dingern sondern mehr und dann gibt es noch die Newsletter Boxen – am besten unter der Navigation, im Header, in der Sidebar unten im Footer, ĂŒber einem Artikel, zwischen einem Artikel – unter jedem Bild und unter jedem Artikel, zwischen den Kommentaren und am Ende eines Kommentarfelds. Das ist gar nicht aufdringlich 🙂

    LG

  25. […] mir einen Blog in den meisten FĂ€llen unsympathisch, ganz unabhĂ€ngig vom eigentlichen Inhalt. Was ich von PopUps halte, habe ich neulich ja schon mal geschildert (und viel Zustimmung erhalten). Genauso schlimm finde ich aber diese About-Seiten, auf denen der […]

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